Sardinien – die Vierte für Fynn und die Erste für Alessia
geschrieben am 25.9.2007 | Kategorie: Urlaub

 
Sardinien – die Vierte für Fynn und die Erste für Alessia

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Alessia geht das erste Mal mit uns richtig in die Ferien. Nach Sardinien – vom 25.9.-16.10.2007. Was für Fynn schon Routine ist, immerhin reist er mit uns schon das vierte Mal, ist für Alessia aufregend. Die riesen Fähre und die Geräusche überhaupt. Aus dem Bauch der Fähre, in die wir das Auto abstellen, krabbelten wir gemeinsam die innenliegende ‚Hühnerleiter‘ empor und bekamen unseren Kabinenschlüssel. In der Kabine legten wir den Teppich mit unseren Tüchern aus… und Alessia verschwand für diesen Abend unter dem ausgeklappten Bett – ihre sichere Höhle - und kam nur zum Fressen und Trinken hervor.

Dieses Mal mit zwei Hunden hatten wir erstmals ein Domizil in Lu Fraili di Sopra, etwas die Berge hinauf, welches wir zunächst mit Gartenplanen ausbruchssicher machen mussten. Aber dann stand der Erholung nichts mehr im Wege. Von dort oben waren die Spazierwege und Strände, an denen wir mit den Beiden laufen gingen, auch nicht viel weiter, als im Trubel von San Teodoro.
Der Feld- und Ackerweg, den wir mit Fynn die Jahre zuvor schon zig Mal gelaufen waren, hatte es am ersten Tag allerdings in sich. Schwubs, war die kleine Maus durch die Löcher des Maschendrahtzaunes geschlupft, durch die ja eigentlich nur die Hasen passen und stand auf der Ackerwiese der Kühe und schaute spitzbübisch drein – so nach dem Motto… hier kriegst du mich nicht. In der Tat, durch das Loch passte niemand und über den Zaun kam so schnell auch keiner. Der Herzschlag ging bedeutend schneller, aber erstens waren Gottseidank gerade die Kühe nicht da und zweitens fand Alessia auch wieder ihr Ausbruchsloch und kam auf den Weg zurück. Uff. Dann war erst mal 10-Meter-Leine angesagt…

Einige Tage später war es dann Alessia, die das kleine Kälbchen fand, das sich über Nacht von der Herde getrennt hatte und nicht mehr zurückfand zu seiner Mama – die graste derweil seelenruhig hinter einer anderen Mauer – blöde Kuh. Wir verständigten die Besitzer und so hatte Alfy (wie wir das kleine Tier nannten) bald wieder seine Mama-Milchbar.

Ach ja, unser Papi ging in die Luft und über unser Haus kreiste ein Hubschrauber. Wir dachten, der Papi ist das und haben wie wild gewinkt und gebellt – war er aber nicht… habt sich wohl die Einsatzpolizei gefreut, dass wir so nett waren…

Auf der Heimreise ging es über den Sankt Gotthard-Pass. Auch da konnte Fynn Alessia zeigen, wo die wohlschmeckenden Kuhfladen liegen ;-)

 
 
 

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