ABC-Wurf-Treffen
geschrieben am 19.9.2010 | Kategorie: Treffen

 
So starteten wir also am Sonntag ohne Papili und Fynn in die Schweiz zu unserem ersten ABC-Wurf-Treffen ohne unsere Mami Isheena.
Da an diesem Wochenende unsere Autobahn total gesperrt war wegen Brückenabrissarbeiten und so ein pünktliches Erscheinen um 10.00 h beim Treffpunkt zum Wandern eher unwahrscheinlich war, Mamis Knie ähnlich dem von Fynn schmerzt, fuhren wir erst gegen 10.00 h los und erwarteten zusammen mit Aidan und Enya und ihren Zweibeinern die Wanderer zum Mittagessengrillen. Das Feuer hatte Marcus schon vorbereitet und wir mussten nur noch jemanden finden, der Mamis Würstchen auf dem Feuer wendete. Sie ist doch so hitzeempfindlich! Dank Aron’s Papi konnten wir unsere reimportierten Berner dann genüsslich vertilgen!
Zwischendurch haben Aidan, Enya und ich uns köstlich auf der Wiese mit unseren Dummys amüsiert. Gottseidank hatte Mamili die abwaschbaren Wasserdummy eingepackt. Die Wiese hatte nämlich neben schönem Grün und blühenden Blumen auch tiefe Rillen voller herrlicher Schlammbrühe. Göttlich für den Teint, das Fell und die Pfoten! Natürlich sah das Dummy genauso aus, dem tat das auch gut, einmal so eine schöne Schlammpackung zu haben.
So, und dann hat Mami das Teil in das Bächlein zum Baden geschickt. Und ich musste hinterher. Nur den Befehl Tauchen habe ich nicht ganz verstanden. Danach war alles wieder clean… nur meine „Capelli“ hatten noch immer die Farbe von Erdferkeln.
Und so „geschminkt“ musste ich dann auf das „Familienfoto“ mit drauf. 16 Flatchen kamen zum Forever Sunshine Treffen. Und die alle auf einmal zum Sitzen – und noch besser – zum Sitzenbleiben zu bewegen, war schon lustig! Manch einen Zweibeiner hätte man da aus dem „perfekten“ Bild wegbeamen müssen! Aber unsere Seite hat’s klasse gemacht – wie ne Eins! Und beim Freigeben sind wir alle schnell zu unseren eigenen Frauchen und Herrchen gerannt – kreuz und quer. Das sah lustig aus!
Nach dem Kuchen gings für uns dann auch wieder nach Hause. Waren wir den ganzen Tag unterwegs (5 Stunden Fahrt und 4 Stunden Aufenthalt), so wäre uns eigentlich ein gemütlicher Abend vergönnt gewesen. Papi hatte auch so toll gekocht. Nur machte so ein blöder Grassamen urplötzlich mein linkes Auge zu einem Matschauge und wir mussten am Sonntagabend als Notfall zu unserer Tierärztin. Leider beinträchtigte dieses biestige Samenkorn, das sich im letzten Winkel unter unter dem Augenlid versteckt hatte, auch noch die Nacht. Mami hat mit dann mit Schmerzmittel versorgt und irgendwann sind wir beide erschöpft jeder auf einer Couch eingenickt. Am Montagmorgen, als das Ding gefunden war, ging es mir, meinem Appetit und meinem Auge von Stunde zu Stunde besser. Gottseidank!

Und der Fynn läuft auch wieder besser, wenn auch er „nur“ an der Leine laufen darf und höchsten mit Papi im Schlepptau das Dummy oder sein Bällchen suchen darf, was ihm granatenmäßig stinkt. Wir können es verstehen, aber da muss er sich jetzt halt schonen. Ja, so dachten wir. Mittwoch hätten wir dann den Kontrolltermin nach 2 Wochen gehabt, aber als ich von der Arbeit heimkam, hinkte er schon wieder, obwohl er ‚nur‘ an der Leine spazieren war und von Alessia getrennt gehalten wurde, wenn wir nicht dabei sein können. So habe ich kurzerhand den Chiropraktikertermin auf Donnerstag vorziehen können und wir sind auf abenteuerlichen Wegen Richtung Pforzheim gefahren. Tja, chiropraktisch steht er sehr gut da, so die Ärztin, ein Brustwirbel war etwas blockiert, das war’s auch schon. Er hat keine Schmerzen in Hüfte oder Wirbelsäule, die Beweglichkeit ist super und Fynn zeigt beim hinteren linken Lauf lediglich Scherz beim Strecken des Beines an. Zum weiteren Abklären hat sie mir eine Spezialklinik in Wiesloch empfohlen.
Bis wir da einen Termin machen, läuft Fynn jetzt ohne blödes Geschirr und ohne Leine, so schnell, wie er mag und er hat, toi, toi, toi, sich bisher keine weiteren Schmerzen anmerken lassen. Hoffen wir das Beste!
 
 
 

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