Fynns Futtermittelallergie 10.2.2009
geschrieben am 10.2.2009 | Kategorie: Gesundheit

 
Fynns Futtermittelallergie 10.2.2009

Habe ich doch erst kürzlich geschrieben, wie glücklich wir waren, unseren Wurschtel Fynn vor fünf Jahren das erste Mal besucht zu haben, so musste ich auch da weinen, denn es liegt eine schwere, traurige Zeit hinter uns (wir hoffen doch, dass es jetzt aufwärts geht).

Fynn hatte seit zwei Wochen immer wieder gebrochen, nachts Magensaft hochgewürgt und bekam dazu Durchfall und Koliken bekommen. Zudem bekam er eine Mandelentzündung und Ohrenentzündung. Beim TA gab es für/gegen alles Medikamente, die die Beschwerden milderten, jedoch nicht besser werden ließen, das heißt, es war 3 Tage gut und ging von vorne los. Dann bekam er andere Medikamente, der Kot wurde eingeschickt und am vergangenen Mittwoch Blut genommen. Als er abends wieder das Futter vom Mittag gebrochen hatte, machten wir einen Termin in der Tierklinik in Freiburg für Freitag zum Magenröntgen, und um abzuklären, dass er keinen Fremdkörper verschluckt hatte, der die Verdauung behinderte.

Um 10.30 h mussten wir unser Bübchen abgeben, er ging mit der Ärztin an der Leine freudig mit in den OP-Raum hinter den Schleusen, zu denen wir keinen Zutritt hatten. Wahrscheinlich dachte er da noch, er könnte die Hasen und Katzen jagen gehen... Um 15.00 h könnten wir ihn wieder abholen Aber bereits um 13.30 h saßen wir wieder vor der Klinik, nachdem wir mit Alessia eine große Runde spazieren waren und keine Ruhe mehr hatten.

Um 14.30 h bekamen wir dann erklärt, was man gemacht hatte... großflächig rasiert für den Ultraschall, an dem man erkennen konnte, dass die Magenwand verdickt war, was schon auf eine Gastritis hindeutete. Röntgenaufnahme, um ev. Fremdkörper darzustellen und Magenspiegelung, wobei die Speiseröhre schon vom vielen Würgen entzündet war, der Magen aber sehr gerötet war und eine schwere Gastritis bedeutete und der Darmeingang ebenfalls sehr betroffen war. Die Diagnose lag mit 80%iger Sicherheit bei einer Futtermittelallergie, was die Ergebnisse der Biopsien heute bestätigten.
Das könnte jeden Hund in jedem Alter treffen.

Jetzt muss Fynn eine Menge Tabletten schlucken, bekommt nur noch und ausschließlich Allergiefutter und hat dazu einen Hunger!!! Seine kleinen Hundeaugen schauen mich fragend an und können nicht verstehen, warum es kein hartes Brötchen, Wienerle, Äpfelchen oder Leckerli mehr geben soll.
Und so muss auch Frl. Alessia mit durch, hatte sie sich doch schon daran gewöhnt, die angebotenen Futterrationen, die wir extra gekocht hatten, Fynn aber nicht fressen konnte, weil es ihm schlecht ging, aufzuputzen!

Drückt uns die Daumen für die nächsten 3 - 8 Wochen, und dass seine Gesundheit stabil bleibt und kein Rückfall kommt. Es ist so furchtbar, wenn das geliebte Tier leidet und man nicht helfen kann!

 
 
 

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