Entführung aus dem Serail – oder Einzug im Neuen Zuhause
geschrieben am 30.5.2012 | Kategorie: Geburt und Einzug

 
Entführung aus dem Serail – oder Einzug im Neuen Zuhause

Nach gut 3000 km und geschätzten 30 Stunden auf der Autobahn ist heute unser kleiner Jayden zu Hause angekommen! Nachdem er bis Uster lautstark protestiert hatte (von wegen Entführung), schlief er dann selig unter Thailändischer Meditationsmusik bis Bühl. Dort empfing uns ein Gewitterregen... der allerdings schnell vorbei war. Jetzt erkunden wir all das Neue...

Sein Futter bekommt er ja meist jetzt mit Alessia - heute Mittag gab es für sie ein bisschen Rinderhack ab, damit sie nicht ganz leer daneben stehen muss - und was macht der Racker - biegt von seiner Schüssel ab und hängt den Rüssel in Alessias hohe Futterschüssel (das Fernier kannste selber essen - schmeckt gut!) und ein paar Löffelchen Gemüse mit etwas Kabeljau schmecken auch besser, als sein Trockenfutter - zumindest war es als erstes weg...

Gleich am ersten Abend haben wir das Puppy-Mobil rausgeholt und sind eine erste Runde gefahren, damit Jayden auch weiß, dass die Welt außerhalb unseres kleinen Gartens weitergeht. Und am nächsten und übernächsten Morgen war er mit Alessia und mir am Bahnhof, die Nichten abholen, die ihn willkommen heißen wollten. Der Güterzug, der obenhalb der Unterführung durchfuhr, war gruselig. Jayden hat nicht geweint - aber gebebt... und wollte lieber auf dem Bahnsteig warten.

Die Nächte sind ganz ordentlich (22.00 h bis 5.30 h). Nur die angebotenen Liegeplätze sind nicht annähernd so beliebt, wie das große Bett! Zum Anfang nutzte er noch die Hundematratze als Trampolin, um ins Bett zu gelangen – das funktioniert jetzt schon ganz ohne!!!! Und wenn ich nicht schnell genug bin, ist mein Platz belegt! Letztens war es ziemlich eng im Bett – Alessia am Fußende und Jayden am Kopfende, eingerahmt von Papi und Mami…

Die Wochenendgärtner mitsamt ihren Sensen, Motorsägen, Rasentrimmern und Besen stellten Jayden erneut vor Herausforderungen. Wenn es Jayden unheimlich ist/wird, flitzt er immer ins Haus und krabbelt unter das Sofa... aber nicht mehr lange... dann passt er nicht mehr drunter!

Auch die nahen Glocken des Klosters und der Fernseher werden aufmerksam begutachtet. Am Montag nach der Ankunft kam die Putzfee und schwang den Staubsauger – ganz schön laut, aber ok. Was er überhaupt nicht mag, wenn die Nachbarshunde böse bellen… die können doch unmöglich ihn meinen.

Und das erste Mal in der Hundeschule war auch ok! Obwohl er der Jüngste war, hat er sich schön behauptet und alles erkundet.

Autofahren geht immer besser – auch ohne Gesang und seitdem die Trennwand zwischen den Beiden weg ist – hervorragend. Und am Feiertag ging es zum kleinen Weiher zum Schwimmen. Was soll ich sagen: Jayden, noch nicht mal 11 Wochen alt, machte sein Seepferdchen und schwamm mit Alessia in den See hinein. Anschließend ging es noch zum Trockenlaufen an den Modellflugzeugeplatz – die kleinen Dinger machen einen Heidenlärm und mussten erstaunt beobachtet werden.

Nach all diesen Erlebnissen waren wir am Sonntag in der Stadt in der Fußgängerzone und Eis essen... wieder sehr eindrucksvoll – so viele Menschen und Tiere. Aber Zuhause ist es doch so schön und entspannend…
 
 
 

Kommentare

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1.) Léonie
schrieb am 15.11.2012

Schon fast ein halbes Jahr seitdem vergangen. Wahnsinn.
Aus dem niedlichen Welpen ist ein flotter Jungspund geworden.
Ich hoffe Alessia hat ihn auch mittlerweile "im Griff" ;-.)
 

2.) Alessia
schrieb am 15.11.2012

Na, wer da wen im Griff hat... lassen wir lieber mal offen ;-)